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Ich darf hier nicht rein - ich soll draussen bleiben

Plissee halb mit Rolladen

Ich soll draussen bleiben – wichtige Infos zum Hitzeschutz

Nein, es geht nicht um Hunde und Kleinkinder in Autos. Das ist natürlich noch wichtiger, aber heute nicht mein Thema. Wer so etwas sieht, sollte das übrigens sofort zur Anzeige bringen, denn das ist unverantwortlich. Dafür lasse ich auch keine Ausrede zu. Hier geht es darum: Was kann ich tun, um meine Räume so kühl wie möglich zu halten, damit ich ein angenehmes Raumklima habe und mein Zuhause nicht zur Sauna wird. Es muss nicht immer gleich eine Klimaanlage sein, denn mit richtig eingesetztem Sonnenschutz geht das auch ohne zusätzlichen Energieverbrauch. Der richtige Sonnenschutz, richtig eingesetzt = Hitzeschutz.


Was kann ich tun, damit es in meinen Räumen nicht zu heiß wird?

  • Als erstes gilt es natürlich, den außenliegenden Sonnenschutz herunter zu fahren, wenn Sie einen haben. Ich empfehle tagsüber, in nicht genutzten Räumen sogar die Rollläden komplett zu schließen, um zu verhindern, dass gar keine Sonnenstrahlen nach innen dringen können. Je nach Material und Außentemperatur kann es jedoch zweckmäßig sein, für ein wenig Hinterlüftung zu sorgen um einen Hitzestau zu vermeiden (hauptsächlich bei dunkleren Kunststoff-Rollläden, da diese sich bei zu großer Hitze verziehen können).
  • Alle Fenster schließen, denn auch durch gekippte Fenster kommt die warme Luft von draußen ungehindert in die Räume. Selbst wenn Sie das Gefühl haben, es würde durch den Luftzug kühler, heizen sich die Räume unnötig auf. Wer die Fenster geschlossen hält, schließt auch die warme Luft aus. Dadurch haben Sie schon mal eine wichtige Hitzeschutz – Barriere geschaffen.
  • Nur dann Lüften, wenn die Temperaturen außen niedriger sind als innen. In der Regel ist das spät abends oder ganz früh morgens – vor Sonnenaufgang. Ok, dazu müssen Sie früher aufstehen, aber wenn die Hitze zu unerträglich wird, können Sie sowieso nicht schlafen – also.
  • Für den Fall, dass Sie nicht zuhause sind, gibt es automatische Steuerungen, die genau das machen was gerade sinnvoll ist. Sensoren melden beispielsweise Sonneneinstrahlung, Hitze, Kälte, Wind und Regen und veranlassen Ihre Haus-Steuerung (Smart Home Steuerung) genau das Richtige zu tun. Natürlich können die noch viel mehr…
  • Hängen Sie ihr feuchtes Badetuch ausnahmsweise mal innen zum Trocknen auf (keinesfalls im Winter Wäsche in Innenräumen trocknen!), denn es sorgt gerade bei geschlossenen Fenstern für eine kleine Abkühlung ihrer Räume. (Der Trocknungsvorgang entzieht der Luft die Wärme, die sich dadurch abkühlt. Das ist zwar nicht viel, aber besser als dauerhaft einen Ventilator laufen zu lassen der nur die Luft verwirbelt, aber nicht kühlt. Den Ventilator kurz ein paar Mal einschalten, um die kältere Umgebungsluft durch das Trocknen zu verteilen, ist ok :-)
  • Auf keinen Fall den Keller lüften! Sollten Sie der Meinung sein, das es gut sei, endlich mal die Kellerräume zu lüften, so dass mal trockene Luft durchgeblasen wird – lassen Sie es unbedingt! Warme, mit Feuchtigkeit angereicherte Luft trifft auf kalte Wände und Gegenstände und kondensiert. Das was Sie eigentlich wollen – nämlich einen schimmelfreien Keller kehren Sie dann ins Gegenteil um und Sie holen sich so noch mehr Feuchtigkeit in Ihren Keller.

Außenliegender Sonnenschutz ist effektiver als innenliegender Sonnenschutz

Gerade bei Sommerhitze sind wohltuende Schattenspender sehr begehrt. Auf meinen Fotos können Sie schön den Unterschied erkennen. Innen liegende Plissees schützen in diesem Fall vor direkter Sonneneinstrahlung (mit einer Beschichtung auf der Außenseite noch wesentlich besser), sowie vor neugierigen Blicken (im unteren Bereich des Fotos schön zu erkennen), im oberen Bereich schützt zusätzlich ein außen liegender Rollladen noch effektiver vor der Sonneneinstrahlung. Er hindert die Sonnenstrahlen daran erst einmal durch das Glas nach innen zu dringen. (Hier nur halb herunter gelassen, damit man den Unterschied sieht.) Das ist ein entscheidender Faktor in Sachen Hitzeschutz. Natürlich muss auch dabei die Nutzung er Räume beachtet werden, denn wenn es ganz dunkel ist, macht man Licht an, verbraucht so Energie und produziert unter Umständen sogar neue Wärme. Daher ist es wichtig eine gute Kombination zu haben. Welche Systeme wofür geeignet sind, sagt Ihnen der qualifizierte Rollladen- und Sonnenschutz Fachmann in Ihrer Nähe. Übrigens, was im Sommer als Hitzeschutz gilt, ist im Winter der Wärmeschutz.

Engergiesparen mit innenliegendem Sonnenschutz – auch das geht!

Selbst durch innen angebrachte Plissees, Rollos oder Flächenvorhänge erreichen Sie im Sommer eine Reduzierung der Hitze (wenn auch geringfügiger als bei Außenanlagen). Dabei sollte darauf geachtet werden, entweder helle Stoffe oder welche mit einer außen aufgebrachten Reflexionsschicht einzusetzen, damit möglichst viel auftreffende Sonnenenergie reflektiert wird. Im Winter mindern die Innenprodukte sogar auch einen Wärmeverlust über die Fensterscheiben. Fazit: Besser weniger Schutz als gar keiner! Also, auf jeden Fall eine lohnende Investition.

Wussten Sie eigentlich…

  • …dass auch Wärme durch Ihre Fenster nach innen kommt, wenn die Sonne nicht direkt darauf scheint? Klarer Himmel reicht völlig aus, um die solare Strahlungsenergie – wie bei der Stromgewinnung durch Solarzellen, nach innen zu transportieren. Daher den Sonnenschutz frühzeitig runter lassen und auch nicht zu früh wieder hochfahren! Nachts sollten Sie bei niedrigeren Außentemperaturen die Rollläden und Jalousien wenn möglich hochfahren, und die Fenster weit öffnen, wenn dies gefahrlos möglich ist, damit die Wärme entweichen kann.
  • …dass massive Fußböden die Wärme aus der Raumluft aufnehmen können? Daher der Tipp: räumen Sie lose Teppichböden im Sommer einfach weg, um nicht zu verhindern, dass der Boden die Wärme speichern kann.
  • …dass ein durchschnittliche Klimaanlage im Monat so viel Strom verbrauchen kann, wie ein Kühl- und Gefrierschrank im ganzen Jahr? Außerdem sollte bei Klimageräten die entstehend, warme Abluft immer nach außen transportiert werden.
  • …dass es durchaus Sinn machen kann, unbenutzte Elektrogeräte abzuschalten, die sich im Stand-by Modus befinden? Denn diese Geräte, wie z. Bsp. Fernseher oder Halogen Tischlampen (generell alle Geräte, deren Netzteil direkt in der Steckdose steckt.) geben durch den ständigen Stromverbrauch immer Wärme ab. So sparen Sie sogar nebenbei noch Strom. Steckernetzteile
  • …dass es bereits intelligentes Glas gibt? Moderne Verglasungen lassen sich je nach Bedarf den äußeren Bedingungen anpassen. Ein Knopfdruck genügt und das Glas färbt ich bei Sonnenschein beispielsweise blau ein. So brauchen Sie im Sommer keine Rollläden mehr runterlassen oder können sogar ganz darauf verzichten. Das ist wohl eher Zukunftsmusik (da mit hohen Kosten verbunden), aber immerhin möglich.
  • …dass Sie Ihre Dunstabzugshaube bei großer Hitze einschalten sollten, denn dadurch wird warme Kochluft nach draußen abgeführt und Sie brauchen nicht über das Fenster zu lüften. Denn dadurch holen Sie sich die Wärme ins Haus.
  • …dass viele Menschen im Winter eine Wärmflasche mit ins Bett nehmen? Versuchen Sie es bei der Sommerhitze doch einfach mal mit einer “Kühlflasche”. Wenn Sie erst mal eingeschlafen sind, ist es egal, aber bis es dazu kommt, hilft eine kühlende Erfrischung bestimmt. Einfach zwischen die Oberschenkel legen. Über der Blutkreislauf kühlt so der ganze Körper gleichmäßig etwas ab.
  • …dass es auch angenehm sein kann, die Nachtwäsche vorher zu kühlen? Die angenehme Kälte erfrischt den Körper und senkt die Temperatur, so dass ein schnelleres Einschlafen ermöglicht wird. Bevor Sie die Nachtwäsche in der Kühltruhe etwas kühlen, ist es ratsam, sie dazu in eine Plastiktüte zu packen.
  • …dass es besser ist, nicht eiskalt zu duschen, wenn einem Warm ist? Sie kennen das doch bestimmt: Sie haben sich so richtig angestrengt, dann duschen Sie kalt – das ist dann die pure Wohltat. Aber was ist danach? Sie fangen richtig an zu schwitzen, da ihr Kreislauf auf Hochtouren läuft. Fazit: Duschen Sie lieber lauwarm, dann weiten sich die Poren und die Haut kann die Temperatur und Feuchtigkeit am besten ausgleichen.

Worauf sollte ich sonst noch achten?

  • Es gibt auch die Möglichkeit Sonnenschutz-Folien von außen auf die Scheiben zu bringen. Dabei sollte Ihnen jedoch bewusst sein, das fest angebrachte Folien zwar bei direkter Sonneneinstrahlung hilfreich sind, allerdings den Raum dauerhaft verdunkeln, was gerade an trüben Tagen dazu führt, eher das Licht einzuschalten. Außerdem sind sie ständig der Witterung ausgesetzt.
  • Auf Dauer ist es wichtig, dass wir Menschen genügend natürliches Tageslicht bekommen, denn das Sonnenlicht wirkt (wissenschaftlich nachgewiesen) positiv auf Körper und Psyche des Menschen. Gerade wo viele von uns täglich im Büro sitzen, ist der Rat eines Experten umso wichtiger, was den richtigen Sonnen- und Blendschutz angeht. Sowohl die ausreichende Helligkeit, vor allem auch die Zusammensetzung des Lichtes hat einen Entscheidenden Einfluss auf unser tägliches Wohlbefinden. Denken Sie daran, denn Gesundheit können Sie nicht kaufen.

Fazit:

Generell ist es von Bedeutung, das Sie überlegen, was genau Sie erreichen möchten. Nur ein erfahrener Fachmann/Fachfrau verfügt über das nötige Know How, Sie hier im Dschungel der Möglichkeiten entsprechend fachgerecht zu beraten. Machen Sie es gleich richtig – fragen Sie vorher, sonst zahlen Sie doppelt.


Ihr Michael Mester



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