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Einbruchschutz

Einbrecher

Wie werden Fenster und Türen für die dunkle Jahreszeit einbruchssicherer?

Die Zahl der Einbrüche hat in 2018, im Vergleich zu 2017, deutlich abgenommen. Dennoch ist der Wohnungseinbruchdiebstahl weiterhin der Hauptschwerpunkt der Polizeiarbeit in Niedersachsen. Dabei zeigt es sich, dass Fenster und Außentüren immer die primären Schwachstellen bei Wohnungen oder Häusern sind. Ein guter Grund, um sich mehr mit der Sicherung von Fenster und Türen zu beschäftigen – gerade in der aktuell dunklen Jahreszeit. Ungebetene Gäste nutzen gerade im Winter die früh einsetzende und die lange anhaltende Dunkelheit, um sich Zugang zu Haus oder Wohnung zu verschaffen. Viele Bewohner und Eigentümer beschäftigen sich erst nach einem Einbruch Möglichkeiten, um Fenster und Türen einbruchssicherer zu machen. Zu spät, denn es gibt eine Vielzahl von guten Lösungen für die Nachrüstung und bei einem Neubau bzw. der Renovierung lassen sich gleich die passenden Lösungen zur Sicherung von Türen und Fenstern anbringen.

Um Fenster und Türen einbruchssicherer zu machen, sind mehrere Punkte wichtig:

  • mechanischer Einbruchschutz von Fenster und Türen
  • elektronische Sicherung von Fenster und Türen
  • abschließbare Fenstergriffe
  • Terrassentüren und Balkontüren vor Einbruch schützen
  • Rollläden als Schutz vor Einbrechern
  • Beratung zum Thema Einbruchschutz
  • Nutzung von Smart-Home-Lösungen

Wie werden Fenster und Türen einbruchsicherer?

Einige Einbrüche erfolgen über die Haus- bzw. Wohnungstür. Doch meist verschaffen sich Einbrecher über schlecht einsehbare Fenster oder Terrassentüren Zugang zum Haus oder zur Wohnung. Bei schlecht geschützten Fenstern und Türen dauert der Einbruch nur wenige Sekunden, da schlecht oder gar nicht geschützte Fenster und Türen einem erfahrenen Einbrecher keinen Widerstand entgegensetzen. Außerdem bleibt im Schutz der dunklen Jahreszeit und aufgrund der oftmals schlechten Einsehbarkeit ein Einbruch auch von Nachbarn unbemerkt. Doch das muss nicht sein. Auch wenn ein absoluter Einbruchschutz nicht möglich ist, so gibt es eine ganze Reihe von Möglichkeiten

„Ein hundertprozentiger Schutz vor Einbruch und Diebstahl ist leider nicht möglich.
Doch Sie können Ihr persönliches Risiko deutlich senken.“

Auch wenn ein hundertprozentiger Schutz nicht möglich ist, so ist mit einfachen Mitteln ein wirkungsvoller Schutz realisierbar, um es einem potenziellen Einbrecher so schwerzumachen, dass er von seinem Vorhaben ablässt. Idealerweise sollten Fenster, Balkon- oder Terrassentüren niemals bei Abwesenheit gekippt sein. So etwas kommt quasi einer Einladung für ungebetene Gäste gleich. Auch sollten Schlüssel weder unter der Fußmatte noch im Blumentopf neben der Tür platziert werden. Das sind offensichtliche „Klassiker“, die von einem potenziellen Einbrecher zuerst geprüft werden. Gleiches gilt natürlich auch für Hinweiszettel an der Tür für Lieferanten oder Paketboten. Sicherlich erscheint ein Hinweis auf den ersten Blick als unproblematisch, doch für einen Einbruch ist das eine perfekte Steilvorlage. Auch Hinweise im Social Media sollten vermieden werden. Mehr und mehr spähen Einbrecher potenzielle Opfer auch über soziale Kanäle aus. Entdecken sie dort aktuelle Urlaubsbilder und Nachrichten aus der Ferne, dann wissen sie, dass die Wohnung oder das Haus unbewacht sind. Grundsätzlich gilt es, keine Hinweise zu hinterlassen, die auf eine Abwesenheit hindeuten, Türen auch bei kurzer Abwesenheit doppelt abschließen, auch die Garage schließen und Hilfsmittel für einen Einbruch, wie Leitern und Werkzeuge wegräumen.

Grundsätzlich gilt: Einbrecher haben immer ein sehr kleines Zeitfenster für ihr Vorhaben. Kein Einbrecher riskiert ein Entdecken dadurch, dass er zu lange an einem Fenster oder einer Terrassentür „arbeitet“. Auch in der dunklen Jahreszeit und bei schlecht einsehbaren Bereichen ist das Risiko, frühzeitig entdeckt zu werden, immer präsent. Somit ist eine Verzögerungstaktik eine gute Strategie, um es Einbrechern möglichst schwer zu machen.

Welche Maßnahmen zum Neukauf bzw. zur Nachrüstung machen Fenster einbruchsicherer?

  • abschließbare Fenstergriffe
  • Aufschraubsicherungen
  • Pilzkopfzapfen
  • elektrisch betriebene Rollläden

Welche Maßnahmen zum Neukauf bzw. zur Nachrüstung machen Türen einbruchsicherer?

  • Profilzylinder mit Anbohrschutz
  • anbringen eines Schutzbeschlags
  • Fallensperre
  • Aushebesicherungen an der Bandseite
  • Sicherung über Hintergreifhaken
  • Einbau eines Querriegelschlosses

Die meisten Maßnahmen lassen sich leicht und ohne große Investitionen nachrüsten. Grundsätzlich gilt hier, dass eine einfache Sicherung immer nachgerüstet werden kann. Die Investitionen hierbei liegen bei rund 50 % gegenüber einer Neuanschaffung. Sollte generell der Austausch von Fenster und Türen im Rahmen von Renovierungsmaßnahmen geplant sein, dann bietet sich der Einbau von durchwurfhemmenden und einzeln abschließbaren Fenstern und die Installation von einbruchhemmenden Rollladen an.

Wie lassen sich Fenster und Türen elektronisch sichern?

Zusätzlich zu mechanischen Sicherungen können Fenster und Türen auch mit Tür- und Fensteralarmmeldern versehen werden. Durch ein solches System kann sowohl ein lauter oder ein stiller Alarm ausgelöst werden. Ein lauter Alarm hat den Vorteil, dass hierdurch potenzielle Einbrecher einen guten Grund bekommen, um sofort von ihrem Vorhaben abzulassen. Ein stiller Alarm hingegen wird üblicherweise an einen Sicherheitsdienst weitergeleitet. Diese werden alarmiert und zusätzlich kann zeitnah auch die Polizei zur Hilfe gerufen werden. In Kombination mit einbruchshemmenden Maßnahmen ist eine zusätzliche elektronische Sicherung eine gute Maßnahme, um Haus und Wohnung vor Einbrechern zu schützen.

Zusätzlich gibt es auch eine Vielzahl von sogenannten Smart-Home Lösungen. Die Bandbreite reicht hier von integrierten Alarmanlagen, die via Smartphone gesteuert werden bzw. über das Internet Meldung machen. Weiterhin gibt es eine Vielzahl von unterschiedlichen Lösungen, um Türen mit smarten Lösungen zu öffnen oder automatisch zu verschließen und das gesamte Objekt lässt sich mit Kameras und Bewegungsmeldern auch aus der Ferne überwachen. Dadurch ist die Installation ein Leichtes, die Geräte kommunizieren miteinander und namhafte Hersteller achten darauf, dass auch Einbrüche auf elektronischem Wege vermindert werden. Entscheidend hierbei sind die gesamte Kette und die Kette ist nur so stark, wie das jeweils schwächste Glied. Von daher sollten alle Komponenten von Herstellen kommen, die auch regelmäßige Sicherheitsupdates für ihre Produkte bereitstellen. Gerade bei günstigen Smart-Home Lösungen lohnt es sich, genauer hinzuschauen.

Worauf ist bei einem Einbruchschutz zu achten?

Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, um Fenster und Türen zu schützen. Doch welche Methoden sind für den Einbruchschutz besonders geeignet? Zur Orientierung gibt es hier verschiedene Widerstandsklassen, eine sogenannte Resistance Class = RC mit einer entsprechenden Nummerierung. Die Nummerierung gibt hierbei Auskunft über die Widerstandsfähigkeit. Je höher die Zahl, umso sicherer ist die jeweilige Maßnahme. RC 2 und RC 3 stehen für einen Schutz bei normalem bzw. erhöhtem Risiko. Diese Klassen sind üblich für Maßnahmen, die Wohnung und Haus schützen. Insgesamt reicht die Skala von RC 1 bis RC 6, wobei RC 6 für einen Hochsicherheitsbereich steht.

Wer berät zum Thema Einbruchschutz?

Zur Orientierung bietet sich eine unabhängige Beratung in einer (Kriminal-) polizeichlichen Beratungsstelle an.
Über die Postleitzahlsuche finden Sie hier den passenden Fenster- und Rollladen Fachbetrieb in Ihrer Nähe, der Ihnen gerne bei der Umsetzung zur Seite steht.

Sichere Grüße

PS. Sie sind unsicher, ob Ihr Haus bestmöglich vor Einbruch und Diebstahl geschützt ist? Wir beraten Sie gerne, auch persönlich vor Ort und stellen Ihnen die für Sie passende und individuelle Lösung vor. Rufen Sie uns einfach unter ☎ 0521-32 00 00 an, oder schreiben Sie uns. Sehr gern beantworten wir Ihre Fragen.


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