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Markisen für Haus und Garten

Markilux Planet-Markisenschirm

Markisen für Wohnung, Haus und Garten

Die Sonne steht bald wieder hoch am Himmel und die niedrigen Temperaturen werden in den Winterschlaf geschickt. Die Freiluftsaison rückt in greifbare Nähe – juhu. Zeit, für viele in den Garten zu gehen und alles für die Sonnensaison herzurichten. Sobald die Sonne dann hoch am Himmel glüht, sind alle Schattenplätze heiß begehrt. Ob in der Gastronomie, auf dem Balkon oder im eigenen Garten sind Markisen dann wieder Top aktuell.

Was gibt es für Markisentypen?

Alle Arten von Fenstermarkisen, die dazu dienen, die Sonne sowie auch die Wärme draußen zu lassen und dabei nicht die Räume zu verdunkeln, sondern ein angenehmes Raumklima zu schaffen. Sie bieten somit optimalen Sicht- Sonnen und Hitzeschutz. Dann die allseits bekannten Gelenkarmmarkisen, Kassettenmarkisen oder Wintergartenbeschattungen. Darüber hinaus gibt es weitere Schattenspender, wie Baldachine, Sonnensegel oder Sonnenschirme. Hier kurz ein paar Typen dazu erklärt:

  • Senkrechtmarkisen – dabei wird das Markisentuch entweder über eine Schiene oder ein Seil senkrecht geführt.
  • Markisoletten – hierbei fährt das Markisentuch zunächst senkrecht nach unten, bevor kleine Fallarme das Tuch dann in einem schrägen Winkel ausstellen.
  • Fallarmmarkisen – ein Markisentuch wird durch die sogenannten Fallarme in einem schrägen Winkel ausgestellt.
  • Gelenkarmmarkisen – welche an der Hausfassade, unter Balkondecken oder an Dachsparren befestigt werden. Das Markisentuch sowie die gesamte Mechanik sind dabei ungeschützt.
  • Hülsenmarkisen – auch Halbkassettenmarkisen genannt. Das Markisentuch wird bei diesen Modellen im eingefahrenen Zustand von einem Gehäuse umschlossen und somit vor Witterungseinflüssen geschützt.
  • Kassettenmarkisen – prinzipiell ähnliche wie bei den Halbkassetten, jedoch verschwinden die Markisenarme ebenfalls im Gehäuse, sobald die Markise eingefahren ist. Somit ist die gesamte Mechanik und das Tuch geschützt – und das auf elegante Art und Weise.
  • Wintergartenbeschattungen – dies sind Schienengeführte Beschattungen, welche auf Wintergartendächern oder unter Terrassendächern ihren Platz finden.
  • Pergolamarkisen – Gelenkarmlose Markisen, wo das Tuch in Führungsschienen geführt wird. Durch diese Art können große Flächen beschattet werden.
  • Baldachine – sie eignen sich bestens zur Anbringung an Pergolen oder auch unter Terrassendächern – für große Beschattungsflächen.
  • Sonnensegel- die eleganteste und exklusivste Art, Schattenoasen im Garten zu schaffen.
  • Sonnenschirme – für Gastronomie oder den eigenen Garten. In rund oder eckiger Ausführung, mit Mittelpfosten oder Seitenarm. Es gibt viele Varianten und Größen.

Welche Art von Bespannung findet für Markisen im allgemeinen Verwendung?

  • Acryl-Markisenstoffe aus spinndüsengefärbten Acrylfäden sind bislang am meisten verbreitet. Sie sind farb- und lichtecht, sowie kälte- und hitzeunempfindlich – also absolut wetterbbeständig. Der Schwachpunkt hierbei sind allein die Standard Fäden, mit denen die einzelnen Tuchbahnen vernäht werden. Diese Fäden sind zwar hoch reißfest, aber nicht dauerhaft UV-beständig. Somit können hier unerwünschte Schäden wie Fadenbruch und lösen der Nähte auftreten.

Eine Variante, um frühzeitig solche Schäden zu vermeiden, ist die Verwendung eines Tenara-Fadens. Der Vorteil daran ist, dass er langfristig eine gleichbleibende hohe Festigkeit besitzt, denn er ist absolut witterungsbeständig und farbecht. Dazu müssen Sie wissen, dass die meisten Markisenstoffe aus einzelnen Stoffbahnen von etwa 120cm Breite, in Ausfahrrichtung der Markisen, aneinandergesetzt werden. Die Bahnen werden dabei je nach Breite des Tuches symmetrisch aufgeteilt und an den äußeren Seiten umgenäht, um eine entsprechende Seitenstabilität zu erhalten.

Relativ jung ist das dagegen das Ultraschall Klebeverfahren. Durch diese, noch nicht so bekannte Art der Bahnverbindungen (früher Nähte mittels Faden) erhält das Tuch eine angriffsfreiere Oberfläche und dadurch eine längere Lebensdauer. Durch das hochverdichtete Klebeverfahren entstehen flachere Überlappungen, wodurch ein besseres Wickelverhalten und sogar eine deutlich höhere Reißfestigkeit entstehen. Ein Durchtropfen im Bereich der Nadellöcher gehört somit auch der Vergangenheit an.

  • Lumera die nächste Stufe des Acryl-Markisentuches, mit der neuen CBA Acrylfaser (Clear-Brilliant-Acrylic). Der Lumera Acryl Markisenstoff brilliert mit der ultraglatten CBA Faser dadurch, dass er dadurch extrem wasserabweisend ist und zudem eine gute Leuchtkraft besitzt.
  • PVC (Polyvinylchlorid) Tücher haben sich nicht so durchgesetzt. Sie sind zwar besonders wetterstabil, aber aufgrund ihres höheren Gewichtes eher für feste Bespannungen wie z. Bsp. Korbmarkisen geeignet.
  • Polyester Tücher sind die neue Alternative zu den weit verbreiteten Acryl Markisentüchern beim außenliegenden Sonnenschutz. Die Farben kommen bei Polyestertüchern durch einen besseren Durchleuchtungseffekt ganz anders zur Geltung. Außerdem besitzen sie die ganz besondere Fähigkeit, bei Erwärmung durch Sonneneinstrahlung in ihren Ursprungszustand zurückzukehrenden. Durch diesen “Memory-Effekt” bilden sich Wickelverhalten weitestgehend zurück.
  • Screen-Stoff (PVC-ummanteltes Glasfasergewebe) filtert einfallendes Tageslicht, gewährleistet aber gleichzeitig eine gute Durchsicht nach draußen. Es findet daher überwiegend Anwendung bei Fenstermarkisen. Auch bei Wind- und Sichtschutz Anlagen erfreut es sich immer größerer Beliebtheit, denn es ist überdurchschnittlich strapazierfähig. Die Möglichkeit die Außen- und Innenseiten farblich unterschiedlich zu betonen macht dieses Gewebe noch interessanter.
  • Soltis®-Tücher sind durch ihre Art ebenso ideal als Sicht- und Sonnenschutz für Fenstermarkisen einsetzbar. Sie gestatten durch ihre Art ebenso einen guten Sonnenschutz, sowie durch viele kleine Poren, eine gute Durchsicht nach draußen.
  • Weitere im Markt gebräuchliche Namen für Gewebe des außenliegenden Sonnenschutzes sind Sunsilk SNC (mit brillantem Leuchten), Sunvas SNC (mit softem Leuchten) ; Perfotex ; Transsolair ;

Sehen Sie hier die Entstehung eines Markisentuches

  Markisen sind wichtig, weil…

  • …weil es für unsere Haut extrem wichtig ist, sie vor UV-Strahlung zu schützen. Es werden bei den meisten Markisentüchern daher auch UV-Schutz Werte angegeben. Um wieviel länger Sie sich ohne weiteren Hautschutz unter einer Markise aufhalten können, hängt ganz vom Schutzfaktor des Markisentuches und natürlich auch von Ihrem Hauttyp ab.
  • …weil damit bei Sonneneinstrahlung einer Überhitzung von Innenräumen vorgebeugt werden kann, das trotz guter Transparenz dank spezieller Stoffe.
  • …weil sie große Schattenflächen erzeugen, unter denen wir uns wohl fühlen.
  • …weil es dadurch möglich ist, Arbeitsplätze bildschirmtauglich zu machen ohne die Räune ganz zu verdunkeln.

Reinigung von Markisentüchern

Zur Reinigung von Markisenstoffen gibt es viele, teilweise relativ teure Mittel auf dem Markt. Probieren Sie zunächst erst einmal den oder die Flecken mechanisch, mittels einer etwas härteren Bürste zu entfernen. Vielfach sind es nur Vogelexkremente oder Insekten, die sich so am besten entfernen lassen. Sollte das nicht reichen, eine Seifenlauge verwenden – aber Vorsicht! dabei kann es vorkommen, dass Sie dabei den bereits länger vorhandenen Schmutz mit entfernen und so ein “heller Fleck” entsteht.

Was sonst noch wichtig ist?

Augen auf beim Markisenkauf – sehen Sie im Video, was vor der Anschaffung einer Markise beachtet werden sollte


Ihr Michael Mester

PS. Besonderheiten aus dem Bereich des außenliegenden Sonnenschutzes sehen Sie hier: Markilux Planet – die (fast) freischwebende, drehbare Markise. Oder möchten Sie mehr als eine einfache Beschattung?



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